Scheinbar ist es erstaunlich schwer, einen Browser und damit das Betriebssystem der surfenden Users zu erkennen. Wie sonst ist es zu erklären, dass mir Google Adwords gerade diese Anzeige - wohlgemerkt von Google selbst - auf einem Mac anzeigt?
Angesichts der vielen Download-Angebote die nicht nur von Google sondern auch anderen Adwords-Kunden beworben werden, müsste das doch ein ebenso spannendes Feature wie das bereits vorhandene Geotargeting sein?
Nein, schon gut, ich schreibe nicht auch noch eins. Aus Langeweile habe ich mich gerade durch die Startseite und die Warteschlange bei Yigg geklickt und mir scheint, da wird sich schon reichlich gekümmert. Ich hab mir Chrome gestern kurz auf unseren Adware-Testrechner (irgendwie passend, oder) angeguckt und konnte nix review-wertes finden.
Ein bisschen spannender für alle eifrig testenden da draußen ist vielleicht dieses Posting von Dirk Müller über den Open-Source-Status von Google Chrome: Google Chrome ist NICHT Opensource.
Zusammengefasst für alle Verschwörungstheoretiker: Google kann problemlos individuelles Tracking, Cookies, Surfverhalten-Überwachung und Klickanalysen in Chrome einbauen ohne das diesen Code jemals jemand außerhalb der Google-Hallen sieht.
Seit heute Nachmittag kennt das Netz scheinbar kein anderes Thema mehr als Googles Webbrowser Chrome. Das Wunderwerk wurde sehr medienwirksam durch Zusendung eines Comics an einen Blogger angekündigt. Leider lässt mich das bisher noch kalt - gezwungenermaßen, denn Linux- und Mac-Versionen sind angekündigt aber eben noch nicht verfügbar.
Rent-a-seo berichtet, dass Google mal wieder mit Verticals experimentiert und zu einigen Keywords einen Block mit passenden Blog-Beiträgen über den Suchergebnissen platziert.
Leider sehe ich diese Einträge bisher nicht, kann daher keinen Screenshot liefern, der ist aber bei Rent-a-Seo zu sehen.
Falls der Test schon länger läuft, erklärt das einige Besucher die ich hier über Top-Keywords bekommen habe, obwohl ich bei einer Kontrolle dort nicht vorne gelistet bin. Ich bin gespannt, ob das live geht oder wieder in der Versenkung verschwindet.
Google ist schon lange mehr als nur Suche und leistet sich mit der I/O eine ganze Entwicklermesse auf der die diversen Projekte wie Android, OpenSocial, Youtube, Myspace etc. vorgestellt werden.
Aus Entwicklersicht super-spannend sind auf jeden Fall AppEngine - ein Cloudhosting ähnlich Mosso und anderen auf Amazon EC2 basierenden Diensten - und Google Web Toolkit - einem Art Java-Konverter der aus Java-Applikationen AJAX-Webseiten produziert.
Das Video dauert 1,5 Stunden, lohnt die Zeit aber definitiv:
Lange Zeit konnte man sich darauf verlassen, dass Google mit jedem Quartal die Suchergebnisse gut durchgeschüttelt und im selben Schritt die Pagerank-Anzeige aktualisiert hat. Seit einiger Zeit aber sind die Pagerank-Updates nur noch sehr selten und auch dann werden keine aktuellen sondern veraltete Werte eingespielt. Google liefert damit also einen scheinbaren Messwert für die Wertigkeit einer Webseite, tatsächlich ist der Wert aber selbst am Tag der Aktualisierung schon veraltet. Vor wenigen Tagen hat das Google'sche Sprachrohr Matt Cutts verkündet, dass das nächste Update mal wieder länger auf sich warten lässt. Angesichts der objektiven Wertlosigkeit ist das eigentlich kein Problem, eine komplette Abschaffung des Pagerank wäre vermutlich eh besser als die großangelegte Irreführung durch veraltete Bewertungen.
Der klassische Linktausch hat sich aus genau diesem Grund schon lange wieder vom Pagerank als Bewertungsmaßstab entfernt, stattdessen zählt Themenrelevanz - ganz hart gesehen hat Google hier also für höhere Qualität gesorgt. Problematisch ist der Wegfall des Pagerank aber für eine andere bedeutende Blogger-Einnahmequelle: Egal ob Adbutler Poplink, Linklift oder Teliad - praktisch alle Linkverkauf-Portale nutzen Googles grünen Balken als elementaren Faktor nicht nur bei der Entscheidung über die Aufnahme von Seiten, sondern auch für die Preisfestlegung. Wirklich Alternativen bieten sich derzeit auch nicht an. Yahoo hat den Versuch einen Webrank zu etablieren schnell wieder aufgegeben, Alexa Bewertungen haben in Deutschland aufgrund mangelnder Userbasis keine Relevanz und dem recht neuen Compete geht es da nicht besser. Einzig Technorati bietet sich im Blogbereich noch an, taugt aber eben auch nur für Blogs und nicht mehr für "normale" Webseiten.
Ein einzelnes Bild zur Auflockerung bringt wohl jeder Blogeditor problemlos in einem Beitrag unter. Schwieriger wird es schon, wenn eine ganze Bildergalerie integriert werden soll, um die letzten Urlaubsfotos oder eine Bilderserien von einem Stammtisch unterzubringen.
Der einfachste Weg führt über Google Photos (Picasa). Aus Picasa und anderen Fotoverwaltungen kann man die Bilder direkt per API hochladen, der umständliche Weg über den Browser entfällt. Hat man die Bilder einmal online, genügen wenige Klicks um eine komplettes Webalbum als HTML-Code geliefert zu bekommen.
Nachteil der Galerie bei Google Photos: Die Bilder liegen eben nicht auf dem eigenen Blog. Damit ist man zum einen davon abhängig, dass Google Photos mindestens so lange existiert wie das Blog und vor allem landen die Besucher über Bildsuchen auf dem Google Photos und nicht der eigenen Domain. Abhilfe schaffen Plugins mit denen die gesamte Fotogalerie innerhalb des Blogs verwaltet werden kann. Entsprechende Plugins sind für Wordpress und andere Blogsysteme reichlich vorhanden: Bildergalerien für Wordpress, und für Serendipity.
Immer wieder herrscht Unklarheit über die Notwendigkeit einer Gewerbeanmeldung und die Versteuerung von Einnahmen bspw. per Google Adsense. Martin Hiegl hat bei einer Finanzwirtin nachgefragt und interessante Antworten bekommen:
Einnahmen aus Google Adsense auf einem Blog sind keine Einnahmen aus Gewerbebetrieb sondern sonstige Einkünfte die man ganz normal auf der Steuererklärung angeben kann ohne ein Gewerbe anzumelden
Sonstige Einkünfte sind bis 256 Euro pro Jahr steuerfrei
Letzterer Punkt ist vermutlich nicht sonderlich spannend, für rund 20 Euro im Monat lohne es kaum Adsense überhaupt einzubauen. Aber zumindestens kann man sich nur für die Refinanzierung per Adsense den Aufwand einer Gewerbeanmeldung und Abgabe einer Einnahme-Überschussrechnung sparen.
Ein frisch eingerichtetes Blogger.com-Blog wird am oberen Bildschimrand von einer Leiste geziert, mit der Besucher zu weiteren Blogger-Blogs wechseln und Blogs durchsuchen können.
Scheinbar ist eine Deaktivierung der Navbar nur bei Blogs die auf eigenem Webspace gehostet sind möglich. Dazu muss man dann nur unter "Vorlage > HTML bearbeiten" die Einstellung "zur Blogger Navbar wechseln" auf "Aus" umstellen.
Blogs die auf Blogspot gehostet werden können die Navbar nicht so einfach deaktivieren. Notfalls lässt sich die Navbar dort durch eine Modifikation am Template ausblenden. Direkt im HTML der Vorlage müssen dazu diese beiden Zeilen am Ende der CSS-Definition vor "</style>" eingesetzt werden:
Ob diese Entfernung der Navbar bei Google auf Anklang stößt kann ich leider nicht sagen, ein explizites Verbot die Navbar so auszublenden konnte ich in den Blogger Richtlinien aber nicht finden.
Um Verwirrung bei den Nutzern zu vermeiden, dürfen Google-Anzeigen oder -Suchfelder nicht auf Websites mit anderen Anzeigen oder Services veröffentlicht werden, die dasselbe Layout und dieselben Farben wie Google-Anzeigen oder -Suchfelder verwenden. Auf Ihrer Website dürfen Sie zwar eigene Anzeigen verkaufen, müssen jedoch dabei sicherstellen, dass diese Anzeigen keinesfalls wie Imitationen von Google-Anzeigen aussehen.
Google schließt dort keinesfalls Wettbewerber aus, sondern vielmehr alle Dienste deren Anzeigen wie Google Adsense Anzeigen aussehen. Zumindestens auf eine deutliche farbliche Abhebung der Self-Optimizing Links gegenüber den Adsense-Anzeigen sollte man schon achten solange es von Google keine offizielle Reaktion zu dem Thema gibt.
Google hat mit nic.at, den Verwaltern der österreichischen Toplevel-Domain .at, einen sogenannten Search Engine Visibility Contract geschlossen. Mit 7-tägiger Verzögerung bekommt Google alle neuen .at-Domains, Änderungen und Löschungen mitgeteilt. Laut nic.at ist .at die erste Country-TLD mit einem solchen Vertrag. Wichtig ist die Beschränkung auf Country-TLD, denn .com, .net und .org bekommt Google als eingetragener Registrar schon länger.
Wirklich geholfen ist Website-Betreibern damit aber eher nicht. Wie schnell sich Google eine Domain ansieht und neue Inhalte aufnimmt entscheidet am Ende immer noch ein Algorithmus der vor allem über die Menge der eingehenden Links die Wichtigkeit der Domain bestimmt.
Bisher waren die Zugriff des Google Feedfetchers eine komplette Blackbox und nicht ersichtlich, für wie viele Nutzer des Google Readers oder der Google Startseite der RSS-Feed abgeholt wurde. Jetzt endlich hat Google den Bot verbessert und vermeldet zumindestens eine kumulierte Zahl von Users die den Feed über Startseite oder Reader nutzen. Wirklich exakt ist die Zahl durch die Zusammenfassung nicht, schöner wäre eine gesplittete Anzeige die es ermöglicht zu sehen wie viele User den Feed wirklich im Reader nutzen. Google Operation System zeigt auf, wie signifikant der Unterschied zwischen vermutlichen Reader-Subscribern und Usern der Startseite seien kann. Tendentiell dürfte ein Reader-Abonnent der bessere Leser sein da er aktiv den Reader aufruft um zu lesen. Die Startseite öffnet sich sehr viel häufiger ohne, dass das lesen der Feeds oder überhaupt die Nutzung der Startseite beabsichtigt ist.
Feedshow ist mir kürzlich in den Referer-Statistiken einer Webseite aufgefallen. Auf den ersten Blick sieht das Projekt aus, wie eines der vielen Feed-Spamprojekte die einfach nur die Inhalte diverser Feeds wiedergeben und von der Werbung leben. Bei genauerer Betrachtung gibt es auf der Seite aber erstmal gar keine Werbung.
Das Konzept ist sehr fair angelegt: Als Feedbesitzer kann man bestimmte Tags im Blog oder direkt im Feed unterbringen und so Feedshow die eigene Publisher-Id von Google Adsense mitteilen. Tut man das, wird Feedshow fortan auf seiner Webseite Adsense-Anzeigen für den Feed einblenden und 50:50 mit dem Blogbetreiber teilen.
Hauptsächlich soll Feedshow aber ein Online-Feedreader sein, der mit einem Zwei-Frame-Layout und ein bisschen Javascript-Magic auch recht gut bedienbar und übersichtlich scheint. An die Ajax-Funktionalitäten von Google Reader mit automatischen markieren gelesener Nachrichten kommt Feedshow aber noch nicht heran.
Mein Unverständnis, warum der Google Reader keine eingebaute Suche hat, hatte ich an dieser Stelle ja bereits vor einiger Zeit geäußert.
Bei Google Operating System habe ich einen Artikel gefunden, der erklärt, wie man sich selbst eine Suchfunktion für die Feeds strickt. Das ganze basiert darauf, dass man über Google Co-Op eine Suchmaschine erstellt die explizit nur die Webseiten durchsucht, deren Feeds man auch abonniert hat. Genaugenommen ist das damit natürlich keine Feedsuche, kommt dem aber nahe. Doof nur, dass man mit jedem neu abonnierten Feed auch die Einstellungen der Suchmaschine ändern muss. Außerdem ist diese Suchfunktion nachher nicht im Reader zu finden, sondern auf der Google Startseite oder per Greasemonkey im Browser.
Irgendwie ist das doch alles nur Behelf, ich kann mich da nichtmal motivieren es überhaupt zu probieren. Was ist denn so schwer daran, die Suche endlich dort einzubauen?