Anlässlich eines Überblicks über praktische OSX Helferlein bei Apfelquak bin ich gerade daran erinnert worden, dass ich mal zwei bis drei Zeilen zum Thema Akkupflege beim Macbook schreiben könnte.
Apple empfiehlt auf seinen Supportseiten (Link leider unmöglich da Apple gerade Wartungen durchführt) die regelmäßige Kalibrierung des Notebook-Akkus. Das Verfahren ist relativ simpel, aber normalerweise recht zeitintensiv: Der Akku muss vollständig entladen werden, es darf also auch die Bereitschaftslampe nicht mehr pulsieren. Danach muss das Gerät angeschlossen und vollständig geladen sowie danach noch zwei Stunden am Strom belassen werden. Während dieser Zeit kann man aber ruhig bereits wieder damit arbeiten.
Ich habe das bei meinem letzten weißen Macbook brav regelmäßig durchgeführt und es hat sich insofern gelohnt, als der Akku auch nach zwei Jahren noch deutlich über 90% seiner ursprünglichen Akku-Kapazität hatte.
Normalerweise ist es recht umständlich den Rechner komplett leer zu machen, schließlich versucht OSX Strom zu sparen und schaltet bei Nicht-Nutzung das Display ab oder versetzt den Rechner in den Sleep-Mode. Ernsthaft arbeiten bis zum Akku-Ende möchte man aber meistens auch nicht, schließlich wird dann irgendeine Aufgabe unterbrochen.
Diese Probleme löst seit einiger Zeit Caffeine für mich. Eigentlich ein Tool um ungestört lange Texte zu lesen oder Videos zu gucken ohne das das Display abgedunkelt wird, sorgt Caffeine dafür, dass die Stromsparmechanismen von OSX kurzzeitig außer Kraft gesetzt werden. Um den Akku zu kalibrieren genügt es jetzt, Caffeine zu starten und den Rechner im Akkubetrieb abzustellen. Am besten macht man das einfach Abends. Morgens hat man dann ein komplett leeres Macbook und kann es zum Arbeitsbeginn ans Netzteil hängen und wieder vollständig laden.