Mittwoch, 18. Februar 2009
Ich habe mich bei 1&1 Profiseller angemeldet. Warum? Weil es mich interessiert. Einen anderen bauchbaren Grund gibt es nicht, denn über all die anderen Affiliate-Systeme an denen ich schon aus beruflichen Gründen angemeldet bin, könnte ich 1&1 Produkte auch bewerben.
Nun möchte ich gerne, dass mir 1&1 die Umsatzsteuer auszahlt. Das scheint mir nur angemessen, immerhin möchte Vater Staat sie dann von mir haben.
Brav habe ich dafür das umfangreichste Ust-Formular das mir je untergekommen ist, ausgefüllt. 1&1 weiß nun bei welchem Finanzamt ich unter welcher Steuernummer gemeldet bin, ab welchem Tag ich umsatzsteuerausweisberechtigt bin, ob und wie oft ich Voranmeldungen und Jahreserklärungen zur Umsatzsteuer abgebe, ob ich tendentiell Gewinn oder Verlust mache (das ist echt mal eine blöde Frage möchte ich anmerken). Sie kennen meine Umsatzsteuer-Identnummer und sie haben meine Unterschrift das diese Daten korrekt sind und das ich jede Änderung mitteilen werde. Ich habe unterschrieben, dass ich dafür Sorge zu tragen habe, dass das alles stimmt und das es natürlich nicht die Schuld von 1&1 ist, wenn ich meine Steuer nicht richtig abführe.
Und nun fordert 1&1 nachträglich noch einen Gewerbenachweis oder Handelsregisterauszug an. Um sicherzustellen das ich überhaupt ein Gewerbe habe. Offensichtlich werden Umsatzsteueridentnummern inzwischen an Hinz und Kunz vergeben und 1&1 ist doch zuständig für meine Steuererklärung.
Sonntag, 26. Oktober 2008
Als ich die Überschrift zu Baynados Artikel "Wie man den Adsense Code schützt" gelesen habe, dachte ich zuerst an einen Trick um den Code für Suchmaschinen wie das adfire-Tool adshadow zu verstecken.
Tatsächlich macht Baynado aber auf eine neue(?) Einstellung im Adsense-Konto aufmerksam die es ermöglicht, anzugeben welche Seiten zum eigenen Netzwerk gehören. Nur auf diesen Seiten wertet Google Einblendungen und Klicks des eigenen Codes. Was auf den ersten Blick überflüssig scheint, hat einen ernsten Hintergrund: Da der Code im Quelltext jeder eigenen Webseite problemlos sichtbar ist, kann ihn ein übel gesinnter Zeitgenosse auch problemlos kopieren und in einem illegalen Umfeld unterbringen. Findet Google den Code dann beispielsweise auf einer Porno- oder Warez-Seite, wird nicht lange gefackelt und das Konto geschlossen. Man hat dann Ärger und müsste versuchen nachzuweisen, dass man nicht Schuld an dieser Einbindung war - mit hoher Wahrscheinlichkeit gelingt das aber nicht und das Konto ist dauerhaft verloren.
Über die Einstellung "Zugelassene Websites" im Bereich "Adsense-Setup" kann man analog zur Filterliste für unerwünschte Anzeigen seine Domains in eine Liste eintragen. Baut nun jemand den Adsense-Code unerlaut auf eine andere Seite ein, werden dort zwar Anzeigen ausgeliefert, Google wertet die Einblendungen und Klicks aber nicht für den eigenen Account.
Solange man nicht gerade ein riesiges Imperium von Adsense-Seiten betreibt ist der Aufwand die Liste zu erstellen überschaubar. Verglichen mit dem Ärger den ein zu Unrecht gesperrter Account verursacht, auf jeden Fall lohnend.

In regelmäßigen Abständen taucht jemand auf, der erklären will wie man 1.000 Dollar pro Monat mit bloggen verdienen kann. In die Diskussion ob das geht oder nicht, möchte ich gar nicht einsteigen - aber woher kommt eigentlich die Zahl? Was ist so faszinierend an 1.000 Dollar im Monat?
Nach aktuellen Dollarstand entsprechen 1.000 USD gerade mal 793 EUR. Vor Steuern. Das kann doch nicht begeistern?
Freitag, 21. September 2007
Ohne große Ankündigung hat adbutler gerade sein Linkkauf-System von popLink auf "rocketlink" umgestellt. Ob die Namensänderung alleine hilft? Ich warte ja noch immer darauf, dass man auch als Affiliate direkt Linkkäufer werden kann und nicht den Umweg über eine Merchant-Neuanmeldung gehen muss. Perfekt wäre es, wenn dann das Affiliate-Guthaben direkt in Links umgesetzt werden kann. Diesen Weg hat bisher nur Linklift umgesetzt: Dort wird jede Einnahme auf ein Guthaben-Konto gebucht von dem auch gleich die Einkäufe bezahlt werden können.
Montag, 17. September 2007
 Gerade gestern habe ich mich noch gewundert, dass dass Linkverkaufs-Urgestein teliad.de kein Partnerprogramm anbietet. Vor wenigen Minuten kam nun eine Email die den Start des Partnerprogrammes ankündigt. Abgewickelt wird das Programm direkt über teliad und jeder teliad-Webmaster ist automatisch jetzt auch im Affiliate-Programm eingetragen. Die Gestaltung der Provision ist allerdings diskussionswürdig: Für neue Webmaster wird nichts bezahlt, lediglich für neue Linkkäufer gibt es je 10 Euro. Den Texten lässt sich entnehmen, dass wohl vor allem der Links verkaufende Webmaster gesucht wird, der direkt auf seiner Webseite auf die Möglichkeit der Linkbuchung auf seiner Seite aufmerksam machen möchte. Empfehlen kann man diesen Einbau aber wohl niemanden, hat doch Google noch vor kurzem bekräftigt, dass jeder erwischte Linkverkäufer aus dem Index geworfen wird.
Sonntag, 16. September 2007
 Lange Zeit konnte man sich darauf verlassen, dass Google mit jedem Quartal die Suchergebnisse gut durchgeschüttelt und im selben Schritt die Pagerank-Anzeige aktualisiert hat. Seit einiger Zeit aber sind die Pagerank-Updates nur noch sehr selten und auch dann werden keine aktuellen sondern veraltete Werte eingespielt. Google liefert damit also einen scheinbaren Messwert für die Wertigkeit einer Webseite, tatsächlich ist der Wert aber selbst am Tag der Aktualisierung schon veraltet. Vor wenigen Tagen h at das Google'sche Sprachrohr Matt Cutts verkündet, dass das nächste Update mal wieder länger auf sich warten lässt. Angesichts der objektiven Wertlosigkeit ist das eigentlich kein Problem, eine komplette Abschaffung des Pagerank wäre vermutlich eh besser als die großangelegte Irreführung durch veraltete Bewertungen. Der klassische Linktausch hat sich aus genau diesem Grund schon lange wieder vom Pagerank als Bewertungsmaßstab entfernt, stattdessen zählt Themenrelevanz - ganz hart gesehen hat Google hier also für höhere Qualität gesorgt. Problematisch ist der Wegfall des Pagerank aber für eine andere bedeutende Blogger-Einnahmequelle: Egal ob Adbutler Poplink, Linklift oder Teliad - praktisch alle Linkverkauf-Portale nutzen Googles grünen Balken als elementaren Faktor nicht nur bei der Entscheidung über die Aufnahme von Seiten, sondern auch für die Preisfestlegung. Wirklich Alternativen bieten sich derzeit auch nicht an. Yahoo hat den Versuch einen Webrank zu etablieren schnell wieder aufgegeben, Alexa Bewertungen haben in Deutschland aufgrund mangelnder Userbasis keine Relevanz und dem recht neuen Compete geht es da nicht besser. Einzig Technorati bietet sich im Blogbereich noch an, taugt aber eben auch nur für Blogs und nicht mehr für "normale" Webseiten. Aber wo geht es hin? Agent Rank, also Bewertung durch Menschen? Wie kann man Webseiten numerisch und objektiv vergleichen?
Montag, 20. August 2007
 Einige Besucher, eventuell auch etwas Linkliebe, viel mehr erwartet man von einem Social Bookmarking-Dienst im Stile von Yigg, Newstube und Lieblnk eigentlich nicht. Infopirat setzt noch einen drauf und bringt das aus Foren und Artikelverzeichnissen Konzept des Adsense Revenue-Sharings mit: In seinen Account-Daten kann man die eigene Adsense-Publisher-Id hinterlegen und bekommt dann 80% der Einnahmen, die auf den eigenen Bookmarks erzeugt werden. Die Sortierung der Beiträge erfolgt rein nach dem Einstelldatum, ein erfolgreicher Beitrag lebt hier nur in einer kurzen Liste der "Schätze" länger als alle anderen Beiträge. Neben dem regulären Login setzt Infopirat auf openID, aus Usersicht ist das ideal, kann man doch so den Dienst testen ohne dort persönliche Daten und Passwörter in der Datenbank hinterlassen muss. Obwohl Infopirat in diesen Tagen bereits ein Jahr alt wird, haben die Top-Beiträge des Tages weniger als zehn Stimmen. Ich werde demnächst einige Artikel auf Infopirat einstellen und einmal sehen, ob trotzdem mehr Besucher kommen oder ob die Plattform am Ende nur von Webmastern genutzt wird, die dann natürlich nur Links einstellen aber nicht lesen. P.S.: Alle Links zu Infopirat im Artikel sind Reflinks von mir, wer direkt dorthin möchte kann hier klicken.
Montag, 28. Mai 2007
Robert Basic hat mal wieder Umsatzzahlen veröffentlicht. Diesmal ist es ein Vergleich der Einnahmen per Google Adsense, Textlinkads und Linklift im Dezember 2006.
Das Ergebnis spricht deutlich für Linklift, knapp 50% der Dezember-Einnahmen kamen darüber. Ich finde es allerdings etwas schade, dass Textlinkads hier mit im Vergleich ist und nicht mit teliad.de ein weiterer deutscher Linkvermarkter. Ebenfalls deutlich wird auch, dass Adsense auf allgemein gehaltenen Blogs nicht sonderlich gut performt.
Freitag, 25. Mai 2007
Linklift hat zusätzlich zu dem eigenen Affiliate-Programm eine öffentliche Kampagne bei Zanox gestartet. Vergütet werden 10 Euro für einen neuen Publisher (=Link-Vermieter) oder Advertiser (=Link-Käufer) und 20 Euro wenn man einen Nutzer wirbt, der sowohl Publisher als auch Advertiser ist.
Für die Entwicklung der Plattform ist das ein guter Schritt, durch die Platzierung auf Zanox wird das Programm sicherlich noch einmal einen guten Schub an neuen Partnern und Linklift dadurch mehr Sichtbarkeit bekommen.
Mittwoch, 11. April 2007
Linklift garantiert Bloggern die jetzt Ihr Blog anmelden einen Umsatz von 100 Euro. Die Bedingungen sind allerdings nicht ganz ohne: Zum einen muss das Linklift-Plugin mindestens sechs Monate eingebaut bleiben, zum anderen muss das Blog mindestens über einen Pagerank von 4 verfügen. Die Aktion ist zeitlich eng begrenzt und läuft seit heute morgen 10 Uhr bis Sonntag, den 15. April um 20 Uhr. Bei Interesse lohnt es sich also, sich jetzt schnell anzumelden.
Dienstag, 27. März 2007
Linklift bietet seit einiger Zeit eine sehr erfolgreiche Plattform für den Handel mit Links. Will man dort Links verkaufen, muss man normalerweise allerdings ein selbst gehostetes Blog besitzen. Bei die-antwort-auf-alle-fragen.de findet sich jetzt aber eine Anleitung wie man Linklift auch mit blogger.com nutzen kann. Das ganze funktioniert allerdings nur, wenn man das Blog auf eigenem und PHP-fähigem Webspace publiziert und nicht das Hosting auf Blogspot nutzt. (via l inklifter)
Sonntag, 4. März 2007
Immer wieder herrscht Unklarheit über die Notwendigkeit einer Gewerbeanmeldung und die Versteuerung von Einnahmen bspw. per Google Adsense. Martin Hiegl hat bei einer Finanzwirtin nachgefragt und interessante Antworten bekommen: - Einnahmen aus Google Adsense auf einem Blog sind keine Einnahmen aus Gewerbebetrieb sondern sonstige Einkünfte die man ganz normal auf der Steuererklärung angeben kann ohne ein Gewerbe anzumelden
- Sonstige Einkünfte sind bis 256 Euro pro Jahr steuerfrei
Letzterer Punkt ist vermutlich nicht sonderlich spannend, für rund 20 Euro im Monat lohne es kaum Adsense überhaupt einzubauen. Aber zumindestens kann man sich nur für die Refinanzierung per Adsense den Aufwand einer Gewerbeanmeldung und Abgabe einer Einnahme-Überschussrechnung sparen.
Dienstag, 20. Februar 2007
Vor zwei Wochen kam die erste noch sehr allgemeine Ankündigung, dass eBay bald prozentuale Provisonen an seine Partner ausschütten wolle. Heute wurde die Umstellung es Provisionsmodells zum 1. März angekündigt: Affiliates erhalten dann einen Anteil der Gebühren die der Verkäufer für die Einstellung seiner Auktion zahlt. Zudem wird man nicht nur an dem jeweils vermittelten Verkauf sondern auch an allen weiteren Käufen des Kunden innerhalb von 7 Tagen nach dem Klick beteiligt. In Deutschland war von einer Umstellung des Modells noch nichts zu hören, bisher wurden solche Umstellungen aber immer innerhalb von spätestens einem Jahr hier nachgezogen.
Freitag, 2. Februar 2007
Leider ist der Beitrag etwas spät, der war mir aus Versehen in die Entwürfe und nicht in die Veröffentlich gerutscht: Per Rundmail an alle Partner in UK hat eBay vorgestern angekündigt, man plane im Partnerprogramm in Kürze auch Verkaufsprovisionen zu zahlen. Wie das genau aussehen wird ist noch nicht bekannt, bisher zahlt eBay aber nur für Neukunden und einen kleinen Festpreis für abgegebene Gebote. Bisher wurden Neuerungen im Konditionsmodell von eBay immer in US und UK eingeführt und erreichten Deutschland dann mit einigen Monaten Verspätung. In dem bei Affilinet geführten deutschen eBay-Partnerprogramm ist also nicht wesentlich vor 2008 zu rechnen.
Donnerstag, 1. Februar 2007
Während der ersten beiden Tests von Trigami wurden die Blogs noch per Maileinladung akquiriert und einzeln selektiert. Vor knapp 2 Stunden landete nur eine Einladung von Trigami im Postfach mit der ich mir einen Account anlegen konnte. Über einen Einladungslink wird der Account mit einem Klick angelegt, nur das Passwort muss noch geändert werden. In der Oberfläche können sehr einfach alle eigenen Blogs angelegt und verwaltet werden. Die Kennzeichnung "Alpha" trägt das System wohl zurecht: Zum Beispiel wird in der Blogliste derzeit die Beschreibung nicht nur in der Spalte "Beschreibung" sondern auch in den meisten weiteren Spalten angezeigt. Von solchen Kleinigkeiten abgesehen sieht das System aber sehr ordentlich aus. Ein sehr schönes Feature darf hier nicht unerwähnt bleiben: Über die die Wuinschliste kann man äußern, für welche Produkte oder Dienste man gerne einmal bezahlt bloggen würde. Die meistgewünschten Produkte werden in einer Topliste veröffentlich. Ich bin gespannt ob es darüber gelingt Firmen gezielt anzusprechen. In der Alpha-Phase kann man nur über eine Einladung Mitglied bei Trigami werden, jeder angemeldete Blogger kann aber bis zu drei Freunde einladen.
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