Was ich lieber hätte als einen Gratis-Bumper, Apple, ist ein iPhone4. Vorschlag: Ihr liefert sofort und nicht erst im August und ich bezahle den Bumper. Deal or no deal?
Anlässlich eines Überblicks über praktische OSX Helferlein bei Apfelquak bin ich gerade daran erinnert worden, dass ich mal zwei bis drei Zeilen zum Thema Akkupflege beim Macbook schreiben könnte.
Apple empfiehlt auf seinen Supportseiten (Link leider unmöglich da Apple gerade Wartungen durchführt) die regelmäßige Kalibrierung des Notebook-Akkus. Das Verfahren ist relativ simpel, aber normalerweise recht zeitintensiv: Der Akku muss vollständig entladen werden, es darf also auch die Bereitschaftslampe nicht mehr pulsieren. Danach muss das Gerät angeschlossen und vollständig geladen sowie danach noch zwei Stunden am Strom belassen werden. Während dieser Zeit kann man aber ruhig bereits wieder damit arbeiten.
Ich habe das bei meinem letzten weißen Macbook brav regelmäßig durchgeführt und es hat sich insofern gelohnt, als der Akku auch nach zwei Jahren noch deutlich über 90% seiner ursprünglichen Akku-Kapazität hatte.
Normalerweise ist es recht umständlich den Rechner komplett leer zu machen, schließlich versucht OSX Strom zu sparen und schaltet bei Nicht-Nutzung das Display ab oder versetzt den Rechner in den Sleep-Mode. Ernsthaft arbeiten bis zum Akku-Ende möchte man aber meistens auch nicht, schließlich wird dann irgendeine Aufgabe unterbrochen.
Diese Probleme löst seit einiger Zeit Caffeine für mich. Eigentlich ein Tool um ungestört lange Texte zu lesen oder Videos zu gucken ohne das das Display abgedunkelt wird, sorgt Caffeine dafür, dass die Stromsparmechanismen von OSX kurzzeitig außer Kraft gesetzt werden. Um den Akku zu kalibrieren genügt es jetzt, Caffeine zu starten und den Rechner im Akkubetrieb abzustellen. Am besten macht man das einfach Abends. Morgens hat man dann ein komplett leeres Macbook und kann es zum Arbeitsbeginn ans Netzteil hängen und wieder vollständig laden.
Quicksilver ist eines dieser Programme, an denen man täglich neue Funktionen entdeckt. Leider beschäftige ich mich viel zu wenig damit und degradiere es die meiste Zeit zum reinen App-Starter (wie man mit einem Mac ohne Quicksilver leben kann, ist mir schleierhaft).
Dank des schönen Screencasts The Power of Quicksilver von Apfelquak bin ich gerade darauf gestoßen, dass ich Quicksilver auch benutzen kann, um Erinnerungen zu setzen.
Der Ablauf ist ganz einfach:
Quicksilver aufrufen
Mit "." (Punkt) in den Textmodus wechseln und die gewünschte Benachrichtigung eingeben
Mit Tab nach rechts wechseln und Große Schrift mit ctrl+Enter bestätigen (ctrl ist wichtig damit der Befehl nicht direkt ausgeführt wird, sondern weiter verkettet werden kann)
Jetzt auf Run after delay und mit weiterem Tab die gewünschte Zeit (bspw. "4m" für vier Minuten) eingeben und mit Enter bestätigen
5,4 Gigabyte belegt der Cache meiner Dropbox. Das ist umso verstörender, also ich bis eben nicht wusste, dass es einen Cache gibt und man die Größe nicht einstellen kann.
Die Frage ob ich den Cache problemlos von der Platte löschen kann, beantwortet sich mit einer schnellen Google-Suche. Das praktische Dashboard-Widget Dropbox Cache Cleaner (DBCC) tut nichts anderes als die Cache-Größe anzuzeigen und auf einen einfachen Klick komplett zu leeren.
Offensichtlich hat auch das Macbook einen Killswitch. Nur wenige Minuten nach dem frevlerisch Apple-lästrigen letzten Beitrag iNacktscanner lerne ich eine ganze neue Fehlermeldung kennen: Programm "Finder" kann nicht geöffnet werden -10810
Nach der Installation von Snow Leopard führte das Anstecken des web'n walk Stick III bei mir nur noch zu einem Kernel Panic. Hintergrund ist, dass die mitgelieferten Treiber nicht mit Snow Leopard kompatibel sind.
Abhilfe war aber leicht zu schaffen: Option - der Hersteller des Sticks - hat bereits neue Treiber für 10.6 herausgegeben. Auf der Software-Seite von Option kann man die Serien- oder IMEI-Nummer eingeben um den richtigen Download zu bekommen - der Stick sollte baugleich mit dem Option Icon 225 sein.
Der Installationsprozess des Treibers ist hier sehr anschaulich und bebildert erläutert. Wichtigste Information ist der Hinweis, dass die am Ende auftauchende Fehlermeldung über ein nicht kompatibles Kernel-Modul einfach ignoriert werden kann.
Als nächstes darf der alte Web'n Walk Manager von T-Mobile mit Genuß in den Papierkorb geworfen werden: er ist ebenfalls nicht mit Snow Leopard kompatibel und hat ausgedient. Abhilfe schatte der zweite Option-Download "GlobeTrotter Connect". Das Tool sieht dem Web'n Walk Manager zum Verwechseln ähnlich, ist letzterer doch nur eine angepasste Version von GlobeTrotter Connect.
Im Reiter "3G/EDGE/GPRS" der Einstellungen müssen für T-Mobile folgende Einstellungen gesetzt werden:
Scheinbar ist es erstaunlich schwer, einen Browser und damit das Betriebssystem der surfenden Users zu erkennen. Wie sonst ist es zu erklären, dass mir Google Adwords gerade diese Anzeige - wohlgemerkt von Google selbst - auf einem Mac anzeigt?
Angesichts der vielen Download-Angebote die nicht nur von Google sondern auch anderen Adwords-Kunden beworben werden, müsste das doch ein ebenso spannendes Feature wie das bereits vorhandene Geotargeting sein?
Jedenfalls vermute ich die Beta-Version als Ursache dafür, dass erstmalig ein Adium-Update gescheitert ist. Heute morgen jedenfalls kam beim Starten des Programmes nur noch diese nette Meldung: Sie können das Programm "Adium" nicht öffnen, da es nicht auf dieser Architektur unterstützt wird.
Jetzt installiere ich ganz brav wieder die letzte Stable-Version und hoffe, dass dann wieder alles funktioniert.
Immer wenn ich mein Macbook einige Tage nicht abgeschaltet sondern nur schlafen gelegt habe, stellt sich ein seltsamer Fehler ein: In der Menubar entsteht ungefähr mittig ein Leerraum. Normalerweise sollten die Icons von rechts nach links aufgereiht werden, werden hier aber auf einmal für rund 100 Pixel unterbrochen.
Die Icons lassen sich auch nicht in den Freiraum verschieben, der Platz ist einfach tot und ungenutzt bis ich das System einmal wirklich herunterfahre und neu starte.
Auf dem relativ kleinen Macbook-Display ist der Effekt besonders ärgerlich weil die Icons links vom Leerraum regelmäßig von Menüs verdeckt werden. Um sie zu erreichen weiss ich inzwischen welche Programme ein besonders kurzes Menü haben und die Icons daher sichtbar lassen.
Die Ursache ist mir allerdings völlig unklar, der Rechner hat das auch nicht von Anfang an gemacht. Über Hinweise freue ich ich natürlich sehr!
Aus aktuellem Anlass - namentlich der Planierung meines Balkonausblicks zwecks Bebauung - hab ich mich einmal umgeguckt, wie man eigentlich aus einer Serien von Einzelbildern eine Panorama-Aufnahme erstellen kann.
Tatsächlich ist das erstaunlich einfach. Ich habe die Fotos ohne Stativ aufgenommen, einfach die Kamera nach jedem Foto einige Zentimeter zur Seite gedreht und erneut ausgelöst. Danach habe ich die Bilder in Hugin (gibt es für Windows, Linux und OSX) geladen und nach der Anleitung von Peter Gawthrop verarbeitet.
Das Resultat aus 4 Bildern und nach ca. 15 Minuten Aufwand meinerseits kann sich schon sehen lassen, durch beschneiden der Ränder wäre nicht mehr zu erkennen, dass es sich nicht um ein zusammenhängendes Bild handelt:
Das Versenden von Visitenkarten im vCard/vcf-Format ist praktisch für jedes Smartphone eine Selbstverständlichkeit - außer fürs iPhone. Weder per Mail, noch direkt von Telefon zu Telefon ist das möglich. Meist ist das kein Problem weil die statistische Wahrscheinlichkeit das zwei Leute am selben Ort mit den Adressbuch-Fähigkeiten ihres Handys umgehen könnten ausreichend gering ist, aber manchmal möchte man eben doch unkompliziert seine Adressdaten per Mail verschicken.
Inzwischen sammeln sich im iTunes AppStore diverse Tools die versuchen die Lücke zu schließen. Das wohl älteste Tool ist der vCard Mailer. Der Funktionsumfang beschränkt sich tatsächlich auf das Verschicken der vCard per Mail, diese Aufgabe erledigt das Tool aber relativ unkompliziert, stellenweise aber etwas umständlich. Einen ausführlichen Test hat Jerad Hill in seinem iPhone App Podcast produziert:
vCards scheint zum selben Preis die selbe Funktion zu bieten, Send Contact bietet (ebenfalls für 0,79€) zusätzlichen einen Handler um per Email empfangene vCards direkt am iPhone in das Adressbuch zu übernehmen.
EmailContact und ContactMailer gehen einen ähnlichen Weg, verschicken allerdings keine vCard sondern eine Email die die gewünschten Daten als Text enthält. Das ist zwar für den Empfänger unter Umständen unbequemer, dafür aber sicherer. Da das iPhone keine Möglichkeit bietet um Attachments direkt vom Telefon aus zu versenden, übertragen vCard Mailer & Co. alle Daten an einen Webservice der dann die Mail verschickt. Theoretisch kann dort natürlich aus den verschickten Kontakten aller App-User eine riesige Adressdatenbank aufgebaut werden.
iBeam erweitert das iPhone gleich um drei Übertragungswege: Neben der Emailübertragung kann der Datensatz auch als Barcode dargestellt und mit einem anderen Handy eingescannt werden, außerdem ist eine Direktübertragung per WLAN vorgesehen. Dazu muss der Empfänger allerdings ebenfalls iBeam installiert haben.
Abgesehen davon, dass es verwundert, dass Apple einen vCard-Versand auch in Firmware-Version 2 noch nicht direkt mitliefert, ist es ungewöhnlich, dass lediglich eine kostenlose Lösung für den einfachen Versand der vCard-Infos zur Verfügung steht: beamME. Dort muss man sich allerdings für den Dienst anmelden und alle Daten gehen durch den Server.
Persönlich neige ich dazu mir Send Contact anzuschaffen weil es neben dem Versand auch den Empfang und Import von vCards direkt am iPhone ermöglicht.
Ein HD-Fernseher mit direktem WLAN-Zugriff auf einen Video-on-Demand-Store. Ohne Settop-Box. Und natürlich ohne Wahlmöglichkeit für den Kunden. Praktisch also iTunes im Fernseher, ein iPod Touch zum Aufstellen. Und ein iPod Touch/iPhone als Multimedia-Fernbedienung.
Genau das ist laut Jason Calacanis von Valleywag der nächste große Plan von Apple: Ein 30-Zoll LCD-HD-TV mit WLAN für Direktzugriff auf den iTunes Shop.
Ich warte seit einiger Zeit darauf, dass Apple endlich aus dem Apple TV ein brauchbares Produkt macht. Von der iTunes-Settop-Box zum kompletten Fernseher ist es zwar ein großer Schritt, aber eigentlich nur die logische Zusammenführung der Kompetenzen aus dem Bau der 30-Zoll-Monitore und dem Apple TV. Zu hoffen bleibt, dass das erät auch eigenständig arbeiten wird. Das Apple TV fungiert nur als Erweiterung der iTunes-Installation auf dem PC - besser wäre natürlich wenn sich die neue Appliance wie ein eigenständiger PC verhält, also eine eigene iTunes-Bibliothek vorhält.
Achja, und dann wäre es noch gut, wenn an den Gerüchten etwas dran ist.
Einige Zeit lang hat mich iTunes mit dieser Fehlermeldung nach jedem iPhone-Sync genervt:
Das Programm "xy" wurde nicht auf dem iPhone "iPhone3G" installiert, da ein unbekannter Fehler aufgetreten ist (0XE800002E)
Im Netz gibt es einige wenige Treffer zum Thema, die meisten verweisen darauf, dass es hilft die betroffene App vom iPhone zu entfernen und neu zu installieren. Tatsächlich ist das aber eher ein mieser Workaround als eine Lösung, denn so verliert man alle Daten der Anwendung.
Abhilfe schafft ein Restore des Telefons. Also einmal syncen damit das Backup aktuell ist, dann "Wiederherstellen" wählen und nach dem Neustart "Wiederherstellen aus Backup" wählen. Einen Sync später sind alle Daten wieder da, lediglich die Icons darf man sich neu sortieren.
Bekanntermaßen ist das iPhone das vermutlich einzige Telefon seiner Preisklasse mit dem man keine MMS versenden oder empfangen kann. Auf das versenden verzichte ich, notfalls tuts da ja eine Email. Und empfangen wird jawohl gehen, schließlich bekommt man mit einem nicht MMS-fähigen Handy eine SMS mit einem Code, ruft eine Webseite auf und kann die MMS dort angucken. Mit dem Internetgerät schlechthin sollte das kein Problem sein... hab ich gedacht bis ich es probiert habe:
Übrigens: Auch nach wegklicken der Meldung funktioniert das Portal nicht auf dem Apple-Handy.