Artikel mit Tag geld verdienen
Sonntag, 16. September 2007
 Lange Zeit konnte man sich darauf verlassen, dass Google mit jedem Quartal die Suchergebnisse gut durchgeschüttelt und im selben Schritt die Pagerank-Anzeige aktualisiert hat. Seit einiger Zeit aber sind die Pagerank-Updates nur noch sehr selten und auch dann werden keine aktuellen sondern veraltete Werte eingespielt. Google liefert damit also einen scheinbaren Messwert für die Wertigkeit einer Webseite, tatsächlich ist der Wert aber selbst am Tag der Aktualisierung schon veraltet. Vor wenigen Tagen h at das Google'sche Sprachrohr Matt Cutts verkündet, dass das nächste Update mal wieder länger auf sich warten lässt. Angesichts der objektiven Wertlosigkeit ist das eigentlich kein Problem, eine komplette Abschaffung des Pagerank wäre vermutlich eh besser als die großangelegte Irreführung durch veraltete Bewertungen. Der klassische Linktausch hat sich aus genau diesem Grund schon lange wieder vom Pagerank als Bewertungsmaßstab entfernt, stattdessen zählt Themenrelevanz - ganz hart gesehen hat Google hier also für höhere Qualität gesorgt. Problematisch ist der Wegfall des Pagerank aber für eine andere bedeutende Blogger-Einnahmequelle: Egal ob Adbutler Poplink, Linklift oder Teliad - praktisch alle Linkverkauf-Portale nutzen Googles grünen Balken als elementaren Faktor nicht nur bei der Entscheidung über die Aufnahme von Seiten, sondern auch für die Preisfestlegung. Wirklich Alternativen bieten sich derzeit auch nicht an. Yahoo hat den Versuch einen Webrank zu etablieren schnell wieder aufgegeben, Alexa Bewertungen haben in Deutschland aufgrund mangelnder Userbasis keine Relevanz und dem recht neuen Compete geht es da nicht besser. Einzig Technorati bietet sich im Blogbereich noch an, taugt aber eben auch nur für Blogs und nicht mehr für "normale" Webseiten. Aber wo geht es hin? Agent Rank, also Bewertung durch Menschen? Wie kann man Webseiten numerisch und objektiv vergleichen?
Freitag, 25. Mai 2007
Linklift hat zusätzlich zu dem eigenen Affiliate-Programm eine öffentliche Kampagne bei Zanox gestartet. Vergütet werden 10 Euro für einen neuen Publisher (=Link-Vermieter) oder Advertiser (=Link-Käufer) und 20 Euro wenn man einen Nutzer wirbt, der sowohl Publisher als auch Advertiser ist.
Für die Entwicklung der Plattform ist das ein guter Schritt, durch die Platzierung auf Zanox wird das Programm sicherlich noch einmal einen guten Schub an neuen Partnern und Linklift dadurch mehr Sichtbarkeit bekommen.
Mittwoch, 11. April 2007
Linklift garantiert Bloggern die jetzt Ihr Blog anmelden einen Umsatz von 100 Euro. Die Bedingungen sind allerdings nicht ganz ohne: Zum einen muss das Linklift-Plugin mindestens sechs Monate eingebaut bleiben, zum anderen muss das Blog mindestens über einen Pagerank von 4 verfügen. Die Aktion ist zeitlich eng begrenzt und läuft seit heute morgen 10 Uhr bis Sonntag, den 15. April um 20 Uhr. Bei Interesse lohnt es sich also, sich jetzt schnell anzumelden.
Sonntag, 4. März 2007
Immer wieder herrscht Unklarheit über die Notwendigkeit einer Gewerbeanmeldung und die Versteuerung von Einnahmen bspw. per Google Adsense. Martin Hiegl hat bei einer Finanzwirtin nachgefragt und interessante Antworten bekommen: - Einnahmen aus Google Adsense auf einem Blog sind keine Einnahmen aus Gewerbebetrieb sondern sonstige Einkünfte die man ganz normal auf der Steuererklärung angeben kann ohne ein Gewerbe anzumelden
- Sonstige Einkünfte sind bis 256 Euro pro Jahr steuerfrei
Letzterer Punkt ist vermutlich nicht sonderlich spannend, für rund 20 Euro im Monat lohne es kaum Adsense überhaupt einzubauen. Aber zumindestens kann man sich nur für die Refinanzierung per Adsense den Aufwand einer Gewerbeanmeldung und Abgabe einer Einnahme-Überschussrechnung sparen.
Dienstag, 20. Februar 2007
Vor zwei Wochen kam die erste noch sehr allgemeine Ankündigung, dass eBay bald prozentuale Provisonen an seine Partner ausschütten wolle. Heute wurde die Umstellung es Provisionsmodells zum 1. März angekündigt: Affiliates erhalten dann einen Anteil der Gebühren die der Verkäufer für die Einstellung seiner Auktion zahlt. Zudem wird man nicht nur an dem jeweils vermittelten Verkauf sondern auch an allen weiteren Käufen des Kunden innerhalb von 7 Tagen nach dem Klick beteiligt. In Deutschland war von einer Umstellung des Modells noch nichts zu hören, bisher wurden solche Umstellungen aber immer innerhalb von spätestens einem Jahr hier nachgezogen.
Mittwoch, 14. Februar 2007
Trigami hat gestern das Alpha-Stadium beendet und die Anmeldung für alle Blogger geöffnet. Bisher musste man von einem anderen Mitglied eingeladen werden um auf die Plattform zu kommen. Gleichzeitig hat Trigami die Übernahme von Blogsense angekündigt. Alle bisherigen User von Blogsense werden auf die Trigami-Plattform übernommen. Das Geschäftsmodell von Blogsense entsprach weitestgehend dem von Trigami.
Freitag, 2. Februar 2007
Leider ist der Beitrag etwas spät, der war mir aus Versehen in die Entwürfe und nicht in die Veröffentlich gerutscht: Per Rundmail an alle Partner in UK hat eBay vorgestern angekündigt, man plane im Partnerprogramm in Kürze auch Verkaufsprovisionen zu zahlen. Wie das genau aussehen wird ist noch nicht bekannt, bisher zahlt eBay aber nur für Neukunden und einen kleinen Festpreis für abgegebene Gebote. Bisher wurden Neuerungen im Konditionsmodell von eBay immer in US und UK eingeführt und erreichten Deutschland dann mit einigen Monaten Verspätung. In dem bei Affilinet geführten deutschen eBay-Partnerprogramm ist also nicht wesentlich vor 2008 zu rechnen.
Donnerstag, 1. Februar 2007
Während der ersten beiden Tests von Trigami wurden die Blogs noch per Maileinladung akquiriert und einzeln selektiert. Vor knapp 2 Stunden landete nur eine Einladung von Trigami im Postfach mit der ich mir einen Account anlegen konnte. Über einen Einladungslink wird der Account mit einem Klick angelegt, nur das Passwort muss noch geändert werden. In der Oberfläche können sehr einfach alle eigenen Blogs angelegt und verwaltet werden. Die Kennzeichnung "Alpha" trägt das System wohl zurecht: Zum Beispiel wird in der Blogliste derzeit die Beschreibung nicht nur in der Spalte "Beschreibung" sondern auch in den meisten weiteren Spalten angezeigt. Von solchen Kleinigkeiten abgesehen sieht das System aber sehr ordentlich aus. Ein sehr schönes Feature darf hier nicht unerwähnt bleiben: Über die die Wuinschliste kann man äußern, für welche Produkte oder Dienste man gerne einmal bezahlt bloggen würde. Die meistgewünschten Produkte werden in einer Topliste veröffentlich. Ich bin gespannt ob es darüber gelingt Firmen gezielt anzusprechen. In der Alpha-Phase kann man nur über eine Einladung Mitglied bei Trigami werden, jeder angemeldete Blogger kann aber bis zu drei Freunde einladen.
Mittwoch, 31. Januar 2007
Robert Basic berichtet, dass Peakvert wohl schon mehrfach Blogger ohne deren Einwilligung angemailt hat. Ich bezweifele, dass das verboten ist, wenn der Blogger Werbung auf seinem Blog hat darf man wohl von einem B2B-Kontakt ausgehen und da ist ja einiges mehr als bei B2C erlaubt. Fragwürdig ist es aber allemal: Es legt den Schluss nahe, dass Peakvert sich nicht so gut durchsetzt wie das erhofft war. Als Anekdote fällt mir da ein, dass ich bei einem der großen Affiliate-Netzwerke auch nach mehrmaliger Nennung des Namens nur unverständliches Kopfschüttel erntete - als Konkurrenz ist Peakvert da wohl noch nicht auf dem Schirm. Von meinen Erfahrungen mit Peakvert war hier vor anderthalb Monaten auch schon die Rede, das Fazit war schlichtweg, dass es mir nicht gelungen ist nur einen einzigen gültigen Klick zu produzieren. Ebenso habe ich auch noch keine anderen Partner gefunden die das System mit Erfolg getestet haben. Ich könnte mir gut vorstellen, dass das an der zu starken Fokussierung durch die Produktwerbung liegt. Auf einer Webseite zu z.B. Stereoanlagen würde mir Peakvert im Idealfall ganz spezifische Stereoanlagen aufzeigen, das Konkurrenzprodukt Adsense aber nur allgemeine Werbung zu Stereoanlagen-Shops etc. Die Wahrscheinlichkeit das ich exakt eine der drei vorgestellten Stereoanlagen kaufen möchte ist dann wesentlich geringer als das ich mich überhaupt für das Thema interessiere und dementsprechend eine der Adsense-Anzeigen anklicke. Einen recht guten Ansatz verfolgen hier die kontextsensitiven Relevance Ads von Ebay: Neben spezifischen Produkten werden dort auch Links zu themenverwandten Kategorien auf Ebay angezeigt.
Donnerstag, 25. Januar 2007
Trigami hat gerade die zweite Runde von Sponsored Posts für exsila.ch und Hitflip beendet. Andre von Hitflip hat in seinem Blog ein Fazit veröffentlicht und wünscht sich für einen neuen Versuch vor allem eine wesentlich größere Streuung über 100 oder sogar 200 Blogs. In diesem Test hatten sich nur 6 Blogs gemeldet und der Effekt war gering. Frank Helmschrott hat außerdem ein Skype-Interview mit Andre gemacht und dieses gerade veröffentlicht.
Dienstag, 23. Januar 2007
Gerade hat Chris Garret verkündet, dass aus den kühnen Plänen für Performancing Partners doch nichts wird. Die bereits gebuchten Anzeigen werden noch bis Monatsende laufen, danach wird das Projekt eingestellt. Langsam sieht es so aus, als würde Performancing dem Ende entgegensteuern, außer dem Blogeditor ist kein Projekt mehr übrig.
Sonntag, 21. Januar 2007
Nachdem der holprige Serverumzug überstanden und die Übergabe von Metrics an PayPerPost abgewendet ist, wird bei Performancing über den Ausbau der Partner-Netzwerkes nachgedacht. Chris Garret hat einige Neuigkeiten für die nahe Zukunft vorgesehen: - Es soll bald möglich sein eine beliebige Anzahl von Impressions quer über eine Kategorie zu buchen, also zum Beispiel 10.000 AdImps nur im Bereich "Finanzen".
- CPA-Anzeigen mit erfolgbasierter Abrechnung sollen tatsächlich eingeführt werden und das Targeting dabei im Vergleich zum Test wesentlich verbessert werden
- Text-Anzeigen (ähnlich Google Adsense) sollen möglich werden
Im Bereich der Textanzeigen hofft Garret, dass der Markt noch nicht vollständig abgedeckt ist. Angesichts diverser Alternativen wie Adsense, Yahoo Publisher Network, Adbrite et cetera mag er da falsch liegen, in jedem Fall aber erfreuen sich Textanzeigen großer Beliebtheit und könnten daher auch bei Performancing funktionieren. Die CPA-Anzeigen werden wie im Testbetrieb nur das Network Ad von Performancing ersetzen, es ist aber noch unklar ob Blogbetreiber sich explizit für einzelne Anzeigen entscheiden können werden oder nur die Möglichkeit bekommen unpassende Anzeigen abzulehnen. Die Tendenz geht wohl in die Richtung den Prozess so zu automatisieren, dass Performancing die Anzeigen auswählt und Blogbetreiber 48 Stunden Zeit haben eine geplante Anzeige abzulehnen. So wäre eine Interventionsmöglichkeit gegeben, gleichzeitig aber für alle die die Anzeigen nicht kontrollieren wollen der Prozess automatisiert. (via Performancing: Partner Ad Evolution Thoughts)
Donnerstag, 18. Januar 2007
"Google Adsense fliegt raus" schreibt Robert Basic anlässlich der neuen Adsense-Regeln. Ganz so extrem wird es nicht jeder angehen, wenn man aber nicht von Googles Geld abhängig ist sollte man über diesen Schritt nachdenken. Worum geht es? Bisher hat Google allen Partnern verboten gleichzeitig mit den Adsense-Anzeigen auch Anzeigen anderen Anbieter zu nutzen die kontextuell gefüllt werden oder das Aussehen der Adsense-Anzeigen nachahmen. Einzelne Ausnahmen gab es zum Beispiel für das Relevance-Ad von Ebay oder einzelne grafische Hitflip-Anzeigen die wie Adsense-Textboxen aussahen. Die neuen Regelungen verbieten nunmehr das die Anzeigen auf der selben Seite stehen mit Werbeblöcken die in Aussehen und Gestaltung an Adsense erinnern. Der Schwerpunkt wird damit von den kontextuellen Anzeigen auf grundsätzliche Textanzeigen verschoben. Wie üblich hat auch Jensense einen ausführlichen Kommentar zu dem Thema verfasst. Sie stellt fest, dass Google nur auf den ersten Blick das Verbot anderer kontextueller Anbieter entfernt hat. An anderer Stelle ist in den AGB weiterhin ein Verbot von anderen Contextual Ads Anbietern vorgesehen. Damit ist die Änderung also auch kein Freibrief um unterschiedlich farblich gestaltete Anzeigen von Google Adsense und beispielsweise Yahoo Publisher Network auf eine Seite zu bringen. Google erweckt hier den Eindruck das Thema "Textanzeige" für sich
gepachtet zu haben und alles andere wären nur Kopien. Praktisch
bedeutet das eine Entscheidung für Adsense-Anzeigen gleichzeitigt
bedeutet, dass man auf Chitika, Peakvert, Ebay Relevance-Ad,
Affilimatch und überhaupt jede Textanzeige verzichtet. Nachtrag vom 19.01.2007: Ich habe mir heute morgen nocheinmal überlegt warum Google überhaupt so drakonisch Konkurrenzanzeigen verbietet. Ist das Yahoo Publisher Network in den USA wirklich so gut? In Deutschland sehe ich derzeit kein System das Google in Punkto Integrationsaufwand vs. Auszahlung das Wasser reichen kann. Nach jedem Versuch mit einem alternativen Anbieter bin ich schnell wieder zu Adsense zurückgekehrt. Also warum nicht einfach abwarten und weiterhin das beste Produkt anbieten?
Donnerstag, 4. Januar 2007
Premium-Publisher von Google Adsense haben schon lange die Möglichkeit selbst zu beeinflussen, welche Anzeigen auf ihren Webseiten dargestellt werden. Normalsterbliche können lediglich einige Webseiten angeben, die nicht gelistet werden sollen. Gerade in Bereichen mit vielen halbseidenen Angeboten wird das pflegen der Blacklist schnell zur Sysiphus-Arbeit.
Caydel.com schreibt heute, dass Google mit ausgewählten Partner eine neue Funktion im Beta-Test hat, die es dem Partner ermöglicht Ausschlußkeywords zu definieren für die keine Anzeigen ausgeliefert werden sollen.
(via Problogger)
Dienstag, 19. Dezember 2006

Seit mindestens einem Jahr gilt es als Geheimtrick neben Adsense-Anzeigen kleine Bilder zu platzieren die wirken, als würde sie zu den danebenstehenden Anzeigen gehören. Durch das Bild ist bei vielen Adsense-Partnern die Klickrate deutlich gestiegen und es gab bisher keine definitive Aussage von Google die diese Praxis verboten hätte.
Das hat sich jetzt geändert: Im englischen Adsense-Blog wurde klargestellt, dass neben einem Adsense-Block keine Grafiken dargestellt werden dürfen, die den Eindruck erwecken sie würden zu der Anzeige gehören. Auch eine Abtrennung der Bilder durch eine dünne Linie ist nicht zulässig.
Im deutschen Adsense-Blog findet sich bisher noch keine Aussage zu dem Thema.
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