Artikel mit Tag Verschiedenes
Montag, 22. Januar 2007
Mein Unverständnis, warum der Google Reader keine eingebaute Suche hat, hatte ich an dieser Stelle ja bereits vor einiger Zeit geäußert.
Bei Google Operating System habe ich einen Artikel gefunden, der erklärt, wie man sich selbst eine Suchfunktion für die Feeds strickt. Das ganze basiert darauf, dass man über Google Co-Op eine Suchmaschine erstellt die explizit nur die Webseiten durchsucht, deren Feeds man auch abonniert hat. Genaugenommen ist das damit natürlich keine Feedsuche, kommt dem aber nahe. Doof nur, dass man mit jedem neu abonnierten Feed auch die Einstellungen der Suchmaschine ändern muss. Außerdem ist diese Suchfunktion nachher nicht im Reader zu finden, sondern auf der Google Startseite oder per Greasemonkey im Browser. Irgendwie ist das doch alles nur Behelf, ich kann mich da nichtmal motivieren es überhaupt zu probieren. Was ist denn so schwer daran, die Suche endlich dort einzubauen?
Dank yigg bin ich gerade über einen weiteren Testbericht zu Textbroker gestolpert, Fabian von themenrelevant.de hat gleich mehrere Texte auf einer der niedrigsten Qualitätsstufen bestellt und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Sonntag, 21. Januar 2007
Vor wenigen Tagen hat Frank Helmschrott sich einige der Topblogs in Deutschland angeschaut und überprüft ob der das Nofollow-Attribut an Links gesetzt ist. Losgetreten wurde dadurch eine Diskussion um Sinn und Zweck von Nofollow die immer größere Kreise zieht.
Ursprünglich wurde Nofollow als Aktion einiger Suchmaschinen unter Federführung von Google eingeführt um dem grassierenden Problem von Blogspam Herr zu werden. Der Gedanke dahinter: Wenn ein Link aus einem Blogkommentar wertlos wird, gibt es für die Kommentarspammer keinen Grund mehr zu spammen. Tatsächlich hat sich durch Nofollow schlicht nichts an der Problematik geändert. Das automatisierte spammen von Blogs mit Kommentaren ist einfach so unglaublich billig, dass es überhaupt nicht stört, wenn einige der Links aus Suchmaschinensicht wertlos sind. Genau das ist es nämlich, was Nofollow bewirkt: der Bot von Google etc. wird dem Link zwar noch folgen (insofern ist das Attribut also auch mißverständlich benannt), es aber nicht mehr als Empfehlung für die verlinkte Seite werten. Kurzum: Das Prinzip Nofollow ist vollständig gescheitert, dennoch ist die Funktion zum Beispiel in allen Wordpress-Blogs nicht nur aktiviert, sondern auch ohne Hilfsmittel wie das DoFollow-Plugin nicht deaktiviertbar. Während der Blogspam überhaupt nicht eingedämmt wird, wird so eines der Grundprinzipien des Bloggings beschädigt: Blogs leben von Links. Und dazu gehören auch Links innerhalb der Kommentare. Was für mich immer logisch schien - nicht zuletzt deswegen wird auch hier jeder Kommentar ordentlich verlinkt - ist offensichtlich nicht ganz selbstverständlich, dementsprechend hat sich inzwischen auch im Blog von Dr. Web eine Diskussion um einen Artikel Pro-Nofollow entspannt.
Nachdem der holprige Serverumzug überstanden und die Übergabe von Metrics an PayPerPost abgewendet ist, wird bei Performancing über den Ausbau der Partner-Netzwerkes nachgedacht. Chris Garret hat einige Neuigkeiten für die nahe Zukunft vorgesehen: - Es soll bald möglich sein eine beliebige Anzahl von Impressions quer über eine Kategorie zu buchen, also zum Beispiel 10.000 AdImps nur im Bereich "Finanzen".
- CPA-Anzeigen mit erfolgbasierter Abrechnung sollen tatsächlich eingeführt werden und das Targeting dabei im Vergleich zum Test wesentlich verbessert werden
- Text-Anzeigen (ähnlich Google Adsense) sollen möglich werden
Im Bereich der Textanzeigen hofft Garret, dass der Markt noch nicht vollständig abgedeckt ist. Angesichts diverser Alternativen wie Adsense, Yahoo Publisher Network, Adbrite et cetera mag er da falsch liegen, in jedem Fall aber erfreuen sich Textanzeigen großer Beliebtheit und könnten daher auch bei Performancing funktionieren. Die CPA-Anzeigen werden wie im Testbetrieb nur das Network Ad von Performancing ersetzen, es ist aber noch unklar ob Blogbetreiber sich explizit für einzelne Anzeigen entscheiden können werden oder nur die Möglichkeit bekommen unpassende Anzeigen abzulehnen. Die Tendenz geht wohl in die Richtung den Prozess so zu automatisieren, dass Performancing die Anzeigen auswählt und Blogbetreiber 48 Stunden Zeit haben eine geplante Anzeige abzulehnen. So wäre eine Interventionsmöglichkeit gegeben, gleichzeitig aber für alle die die Anzeigen nicht kontrollieren wollen der Prozess automatisiert. (via Performancing: Partner Ad Evolution Thoughts)
Montag, 15. Januar 2007
Über das Wochenende wollte Performancing auf neue Server umziehen. In einem Blogbeitrag hat der neue Geschäftsführer Chris Garrett vor eventuellen Performance-Problemen in dieser Zeit gewarnt. Tatsächlich scheint aber noch nicht alles zu funktionieren: Obwohl das Wochenende auch in den USA inzwischen zu Ende ist, werden die Platzhalter-Grafiken in den Performancing Werbeblöcken derzeit nicht ausgeliefert.
Mittwoch, 10. Januar 2007
Bisher habe ich sehr auf Performancing for Firefox bzw. zukünftig ScribeFire als Blogeditor gesetzt. Das gute Teil hat einfach den Vorteil direkt im Browser zu sitzen - und meist ist man ja im Browser wenn man etwas bloggenswertes findet - und mir ein einheitliches Interface für alle Blogs zu bieten.
"PFF/ScribeFire überlebt das Browser-Update nicht" vollständig lesen
Sonntag, 7. Januar 2007
Anlässlich der DLD 07 (Digital, Life, Design) plant Robert Basic ein Blogger-Treffen in München. Stattfinden würde das am 21.01., Ort und Uhrzeit werden derzeit noch ausgemacht. Wer Interesse hat sollte sich an der Diskussion bei Basic Thinking beteiligen.
Freitag, 5. Januar 2007
Nach dem ersten Testlauf mit dem schweizer DVD-Verleiher Exsila hat Trigami offensichtlich einen weiteren Kunden gewinnen können. Es bleibt auch in der Branche: Hitflip hat angekündigt den Dienst testen zu wollen. Hitflip bietet eine Tauschplattform für DVD, Musik-Cds und Computerspiele. Dabei geht es nicht um Raubkopien sondern vielmehr darum nicht mehr genutzte Medien an einen neuen Besitzer zu bringen. Hitflip hat schon einige alternative Marketing-Ideen wie Werbung im Fernsehen und auf dem Vodcast Ehrensenf ausprobiert und immer sehr offen darüber berichtet, daher darf man auch bei diesem Test auf lesenswerte Ergebnisse hoffen.
Aus dem Verkauf von Performancing an PayPerPost wird doch nichts, teilt Nick Wilson im Performancing Blog mit. Wie vielfach von der Community gewünscht wird der Code der Blogstatistik Metrics als Open-Source freigebenen. Der Betrieb wurde für Performancing zu teuer, durch die Freigabe darf gehofft werden, dass einige neue Dienste auf der Codebasis entstehen. An den übrigen Plänen hat sich nichts geändert: Die Entwicklung von Performancing Partners soll weiter vorangetrieben werden und auch die Umbenennung des Blogeditors in Scribefire wird nicht rückgängig gemacht.
Donnerstag, 4. Januar 2007
Nach dem Verkauf der Marke "Performancing" und einiger Dienste an PayPerPost wurde schon vor einigen Tagen der neue Name für den Blogeditor Performancing for Firefox bekanntgegeben. Zukünftig wird die Extension auf den Namen ScribeFire hören. Die dazugehörige Webseite scribefire.com ist auch bereits registriert, enthält aber bisher nur eine einfache Seite mit einem Link zum Download. (via Tips4Blogger)
Freitag, 22. Dezember 2006
Trigami hat den ersten Test mit Exsila.ch ausgewertet. Insgesamt ist der Test für Exsila nicht sonderlich gut gelaufen, auf den beiden Blogs entsponnen sich hauptsächlich Diskussionen um das für und wider von bezahlten Postings, über den DVD Tausch sprach kaum jemand.
Ich vermute aber, dass die Diskussionen nur bei den ersten Postings aufkommen, das Thema ist im deutschsprachigen Raum einfach noch zu neu. In USA wo mit PayPerPost und ReviewMe schon länger bezahlte Postings gemacht werden, fällt das Feedback positiver aus.
Auf AboutUs.org entsteht ein Wiki mit Informationen über Tausende von Webseiten. Auf den ersten Blick sieht das ganze wie eine lustige Web 2.0 Idee aus. Bei näherem hinsehen merkt man aber schnell, dass der Grundstock des Wikis mit einem Bot auf allen erdenklichen Datenquellen gefüllt wird. Webseiten werden gecrawlt und Teile des Textes als Inhalt genommen, ein Screenshot angefertigt und vor allem sogar Whois-Daten als Kontaktdaten veröffentlicht. Gerade letzteres ist mit DENIC-Daten ausdrücklich verboten. Die Austragung aus AboutUs.org ist erstaunlich umständlich geregelt: Wirklich gut dran ist, wer dort noch nicht mit seiner Seite gelistet ist. In dem Fall genügt ein Eintrag in der robots.txt um den Bot auszusperren. Wer bereits drin ist muss eine Email schicken um eine Löschung aller Daten zu veranlassen...und selbst dann wird nicht alles gelöscht sondern vielmehr eine Seite erstellt die darauf hinweist, dass der Besitzer der Domain xy.com lieber nicht vertreten sein möchte. Einen ausführlichen Bericht zu AboutUs.org, den Problemen und darüber wie man sich entfernen lassen kann habe ich bei entartete-kunst.com gefunden.
Dienstag, 19. Dezember 2006
Digg-Clones gibt es reichlich, die meisten sind aber kaum eine Notiz wert. In Deutschland hat sich bisher nur yigg.de etabliert und auch der Traffic der dort bewegt werden kann ist übersichtlich.
Ganz neu auf dem Markt ist newstube.de und das ist insofern eine Notiz wert, als das Angebot von PC-Welt betrieben wird. Ob das reicht um gegen yigg zu bestehen? Man wird sehen.
Nachtrag: Bei PC-Welt gibt es auch eine Meldung zum Start von newstube.de. Dort wünscht man sich die üblichen Dinge vom Nutzer. Es möge immer die Originalquelle verlinkt werden und eine aussagekräftige Beschreibung erstellt werden. Was newstube anders machen wird als etablierte digg-Clones bleibt im Dunkeln.
Montag, 18. Dezember 2006
Über die Blogseite von Pay-per-Post durch ReviewMe und Trigami habe ich hier schon oft geschrieben. Aber wie sieht das ganze aus Sicht des Buchenden aus? Aaron Wall von seobook.com hat schon mehrfach bei ReviewMe gebucht und berichtet in seinem Blog von dem Erfolg: Neben Lob für seine Seite hat er gute Links, viele Besucher und auch hilfreiche Tipps zur Verbesserung der Seite erhalten. Aus seiner Sicht hat sich die Buchung bei ReviewMe also auf jeden Fall gelohnt.
Kritisch muss man anmerken, dass Aaron Wall die Gründer von ReviewMe.com kennt und daher nicht ganz unabhängig ist. Da er einen Namen in der Szene zu verlieren hat, kann man aber davon ausgehen das sein Beitrag nicht ganz aus den Fingern gesogen ist.
Freitag, 15. Dezember 2006
Bisher hat sich Feedburner auf extensive Statistiken über die Nutzung von RSS-Feeds konzentriert. Über die dort gebotenen Funktionen hatte ich vor 3 Wochen auch schon geschrieben. Im Feedburner Blog ist gestern angekündigt worden, dass durch den Aufkauf des Blogstatistik-Anbieters Blogbeat im Sommer jetzt bald auch Blog-Statistiken innerhalb von Feedburner angeboten werden sollen. Als erstes werden Bestandskunden von Blogbeat in den Genuss der kombinierten Statistiken kommen. Feedburner-User werden erst am Ende dieser Beta-Phase die neuen Statistiken aktiveren können. Ob die Blogstats dann teilweise kostenlos sind oder nur im kostenpflichtigen Paket TotalStats Pro angeboten werden, ist der Ankündigung leider nicht zu entnehmen.
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