Ein ehemaliges Fabrikgelände irgendwo in München. Es ist kurz nach 23 Uhr an einem Dienstag Abend, nur wenige Laternen durchbrechen die Dunkelheit. Die schwarze Mercedes E-Klasse gleitet um die letzte Kurve, wird langsamer und zieht leicht nach links um dann elegant rückwärts einzuparken.
Kaum ist das Motorengeräusch verklungen, öffnen sich die Türen und ... zwei krasse Vollchecker in Muskelshirts und mit gegelten Haaren springen raus um an die erstbeste Hauswand zu urinieren.
Mercedes-Fahrer sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.
Falls Twitter auf meine Anfrage reagiert hätte, mein Account wieder freigeschaltet wäre, dieser Satz weniger Konjunktive hätte und die Vögelchen im Sommerwinde zwitscherten, in dem Fall wären das hier heute vielleicht meine Tweets geworden:
Kollege im Büro eingeschlossen. Alarmanlage scharf. Das hatten wir auch noch nicht.
extrem kurzer Anruf von Anonym, jetzt geben die Callcenter einem nichtmal die Chance dranzugehen
Volvic ist aus. Zu faul Kaffee zu kochen. Und was trinke ich jetzt?
Nachbar verkauft sein Motorrad. Geht das eigentlich nur mit laufendem Motor? #entnervt
Devdusk und ProSieben Hauptversammlung fallen auf den selben Tag #code #vs #schnittchen
Ein bisschen gehaltvoller hatte ich mir die Antwort auf meine Anfrage nach einem kompletten Tag Wartezeit dann doch vorgestellt. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. The saga continues...
Gerade wollte ich einen Tweet verfassen. Bestimmt war er witzig und gehaltvoll, das kann ich jetzt aber nur noch vermuten. Nach einem Authorization Error hat Nambu den Text verworfen.
Beim Login auf der Twitter Webseite begrüßt mich dann die Meldung, dass der Account wegen ungewöhnlicher Aktivitäten gesperrt wurde. Dazu ein Link angeblich zu mehr Informationen, tatsächlich zu einem 404-Fehler.
Ganz klar: Ich habe sofort eine Supportanfrage bei Twitter gestellt und hoffe auf Klärung, einer Schuld bin ich mir nicht bewusst. Das seltsamste was ich heute gemacht habe, war einen Link testweise mit adf.ly zu kürzen und nicht mit tinyurl, is.gd und Co. Das machen aber massig User jeden Tag und die sind auch noch online - ebenso wie alle Magpie-Nutzer.
Ich bin gespannt, was die Ursache war. Bis dahin schaue ich mich wohl prophylaktisch schonmal um, was sich im Umfeld von laconi.ca und identi.ca zwischenzeitlich getan hat.
Damit ist einer weiteren Sperrung unliebsamer Inhalte Tür und Tor geöffnet!
Einziger Hoffnungsschimmer: Der Mechanismus der DNS-Sperre bleibt sinnfrei, merkbefreit und wirkungslos - egal ob er nur gegen Kinderpornographie oder beliebige andere Inhalte eingesetzt wird. Jeder kann sich also leicht sein eigenes freies Internet zurückbauen.
Das ist dann noch viel schlimmer als keine Sperre: Dem Normalnutzer können Inhalte vorenthalten werden, er hinreichend motivierte Nutzer - der z.b. dringenden Bedarf an Kinderpornos verspürt - sucht sich per Youtube eine 30-Sekunden-Anleitung um die Sperre zu umgehen. Da die Seiten nur für deutsche Surfer (genauer: deutsche Surfer die mit dem Standard-DNS ihres kommerziellen Internet-Providers mit mehr als 10.000 Kunden surfen) weggefiltert aber nicht aktiv abgeschaltet werden, stehen die Inhalte schließlich weiter zu Verfügung. Großartig.
Ab übermorgen wird losgefiltert: Am 17. April wollen United Internet, T-Com und noch ein paar große Provider sich freiwillig für die Internetzensur entscheiden. Gegen Kinderpornos hilft das zwar nachweislich nicht, kein Nutzer weiss welche Seiten überhaupt gesperrt sind und wann er auffällig wird (klar, kein Problem - es werden ja nur Kinderporno-Seiten und sonst nix gesperrt...) und es gibt keine gesetzliche Grundlage. Egal, auf gehts!
Abgesehen von etwas Realitätsverzerrung (siehe Zitat) und dem wohl schlechtesten Microsoft-Spot seit langem - die Idee ist witzig und dürfte einen Markt haben.
Es gab doch vor Jahren - genaugenommen vor rund 9 Jahren - schonmal Software mit der man einfach Musik basteln konnte indem man sich fast in MOD-Manier Instrumente in Spuren gelegt hat und ein paar eigene Samples dazwischen geworfen hat. Das Ergebnis klang immer ein bisschen wie Dr. Alban - aber witzig war es alle mal. Songsmith sieht so aus als könnte er das selbe, kann auch anders klingen als Dr. Alban und ist einfacher zu bedienen als Garageband. Wann kommt das für OSX?
Von der Aktion hatte ich gestern schon kurz dank Twitter erfahren, heute erreicht mich dann auch eine freundliche Einladung an dem Test teilzunehmen. So gerne ich das Angebot annehmen würde, ich kann es nicht: Das einzige halbwegs brauchbare Internetgerät im Haus ist ein Nokia E65 von dem ich mich zugunsten des iPhones und gerade wegen der üblen Surf-Qualitäten gerade verabschiedet habe. Das iPhone ist brav SIM-locked und bleibt es auch.
Nichtsdestotrotz habe ich zum Thema eine Meinung: T-Mobile weist mir monatlich brav meine Datennutzung in der Rechnung aus, daher weiß ich sehr genau, was ich monatlich verbrauche. Und ganz klar, 1GB kann knapp sein:
Zumindestens im Dezember wenn zum iPhone auch noch intensive UMTS-Nutzung am Notebook dazu kommt. In normalen Monaten liegt mein Traffic-Verbrauch konstant bei 120-130 Megabyte pro Monat. Das Telefon ist dabei dauerhaft in Benutzung: Sobald ich unterwegs bin, surfe ich darüber, lese und beantworte Emails, twittere, nutze den Google Reader, navigiere mit Google Maps inklusive Sat-Bildern.
Einzige Einschränkung: Tagsüber bin ich im Büro praktisch immer mit WLAN versorgt. Dennoch: Wesentlich mehr als 300-400 MB Traffic dürften mit dem Handy allein nicht machbar sein.
Ergo: Mit 1GB Datenvolumen ist man auf dem Handy gut ausgestattet solange keine Notebook-Nutzung dabei ist.
Twitter versäumt es nun seit Jahren ein vernünftiges Auth-System für externe Dienste anzubieten und man muss als Twitter-User daher seine Credentials bei jedem Dienst direkt weitergeben. Aus unverständlichen Gründen ist das jahrelang ohne größere Katastrophen gut gegangen.
In jedem Fall empfiehlt Twitter aktuell das Passwort zu ändern. Am besten auf eines, dass nur bei Twitter verwendet wird. Grundsätzlich ist die Verwendung von genau einem Passwort pro Webseite eine gute Idee, dadurch grenzt man den möglichen Schaden bei einem Datenmissbrauch wirksam ein.
Sämtliche britischen Atom-U-Boote wurden auf eine Windows-basierte Software umgestellt. Mir persönlich ist komplett unklar, warum man für solche Steuerungsaufgaben ein so umfangreiches, komplexes Basissystem nutzen möchte - wäre das nicht eher Fachgebiet einer Embedded-Lösung?
Übrig bleiben einige Fragen:
Wurde Minesweeper mitinstalliert? Das erhält so eine ganz neue Bedeutung.
Es wurde kein Treiber für das neue Gerät "Torpedorohr" gefunden, wollen Sie manuell nach einem Treiber suchen?
Gibt es beim anlassen eine Windows-Fanfare über die Bordgegensprechanlage? Tada-da-daaaa!
Ich muss zugeben, dass ich niemals einen Rubic's Cube gelöst, geschweige denn besessen habe. Die Faszination damit zu spielen hat sich mir nie erschlossen, vermutlich nicht zuletzt weil er mir zu schwer war. Viddler hat ein Video von einer automatisch Lösung - da hat doch tatsächlich jemand mit Lego Mindstorms einen Roboter gebaut der den Cube angeblich aus jeder Position in weniger als Sekunden löst.