Der erste iPhone-Nachteil aus meiner Liste ist wohl auch der größte: T-Mobile. Gerade hatte ich vor mich endlich um die Übernahme meiner alten Rufnummer zu kümmern. Diese Rufnummer ist nunmehr seit meinem ersten Laufzeitvertrag die selbe, hat den Weg von T-Mobile zu Eplus, dann zu o2 - aber eben nicht mehr zurück zu T-Mobile geschafft. Wurde mir bei der telefonischen Bestellung noch erklärt, dass ich eine Rufnummernübernahme problemlos nach Vertragsabschluss machen kann, so ist das nun nicht mehr möglich. Mit dem Auftrag müsste auch direkt die Kündigung des alten Providers vorliegen.
Vielen Dank für diese Beratungsleistung lieber rosa Direktvertrieb.
Da das iPhone noch recht neu ist, habe ich nun die Möglichkeit vom Vertrag zurückzutreten. Es droht eine Strafzahlung für das bereits benutze Handy. Vor allem droht, dass ich dann kein iPhone mehr habe. So sehr ich T-Mobile nicht ausstehen kann, so sehr habe ich mich auch bereits an das praktische Apple-Spielzeug gewöhnt. In einem Anfall von wütendem Aktionismus hab ich das iPhone trotzdem gerade geleert. Reset. Nicht mehr aktiviert. Retourenschein ist rausgesucht.
Ganz sportlich wäre es wohl, das iPhone jetzt zurückzusenden, dann o2 zu kündigen und erneut ein iPhone zu bestellen. Das ist mir aber den Aufwand nicht wert. Entweder kommt es weg oder ich behalte es. Mehr Aufwand muss nicht sein.
Bin ich vielleicht überempfindlich was die alte Rufnummer angeht? In meinem Bekanntenkreis ändern sich andauernd Rufnummern. Ein Problem war das bisher nicht. Zudem kann ich die alte Nummer dank Vertrag ohne Grundgebühr problemlos parallel laufen lassen. Trotzdem: Gefallen tut mir das nicht.
Eine Nacht werde ich jetzt drüber schlafen und morgen nochmal die Retourenabteilung bei T-Mobile anrufen. Mal sehen was denen einfällt. Wenn ich dann noch so gut drauf bin wie jetzt, besteht auch die Gefahr, dass ich kurz eskaliere. Aber das kennen die vermutlich.